Sonntag, 20. Juli 2014

Wochenrückblick: A new day




Ich glaube, eine positive Lebenseinstellung zieht auch automatisch positive Erlebnisse an. Das habe ich diese Woche am eigenen Leib erfahren dürfen. Mein Selbstbewusstsein baut sich gerade auf. Das ist total erleichternd für mich. Egal wie Personen auf mich reagieren, wenn ich sehr ehrlich zu mir bin, weiß ich, dass ich einfach nur ich war und das zu hundert Prozent. Mir fällt ein bisschen ein Stein vom Herzen und ich fühle mich viel freier. Bis vor kurzem habe ich oft Sachen gesagt, weil ich andere Menschen nicht enttäuschen wollte. Ich habe bemerkt, dass sich das langsam reguliert. Ansonsten habe ich mit meinen liebsten Menschen das tolle Wetter  genossen. Hatte einen wunderschönen Familyday und habe nette Menschen mit Fotos glücklich gemacht. Dann habe ich einen Lieferservice von meinen örtlichen Biobauern entdeckt und direkt mal bestellt. Die Leute da sind sooooo nett (Link befindet sich weiter unten).

|Gesehen| Dokus und Reportagen
|Gelesen| verstörendes....
|Gehört| leider garnichts
|Getan| meine erste Erkältung des Jahres bekämpft
|Getrunken| nur Wasser und Tee wie immer
|Gedacht| oh mann....
|Gefreut| über neugewonnenes echtes Selbstbewusstsein
|Gelacht| über meinen Trainer mal wieder
|Geärgert| eher erschrocken gewesen, dass es mich nicht mehr ärgert
|Gewünscht| ihr alles Gute. Von Herzen.
|Gekauft| ESSEEEN
|Geklickt| siehe oben

Donnerstag, 17. Juli 2014

Playlist: Sunday Morning Playlist



Sonntags morgens ist man meistens in keiner lauten, aufbrausenden Stimmung. Man kam vielleicht gerade von einer Party oder erholt sich von einer anstrengenden Arbeitswoche oder beidem. Ich starte meinen Sonntag immer gleich: Ich stehe um 7 Uhr auf, geh ins Bad, ziehe meine Sportsachen an, fülle mir eine Flasche Wasser ab und mache mein Morgenworkout. Danach gehe ich duschen und mach mir mein Frühstück. Sonntags fällt das meistens riesig aus. Nach dem Frühstück starte ich dann mit dem, was ich für den Tag geplant hatte. 

Den passenden Soundtrack dazu stelle ich euch heute vor. Ein bisschen dreamy und meditativ find ich die Lieder. Sie setzen mich in eine richtig schön entspannte sonntags morgens Stimmung. 


Dienstag, 15. Juli 2014

Dear Diary: Get lost...



Ich sah aus der Entfernung den Bus einfahren. Mein Kommando loszusprinten. Natürlich erwischte ich ihn nicht mehr. So ein Pech wenn man kein Autofahrer ist. Öffentliche Verkehrsmittel haben in meinem Leben schon öfter eine Planänderung verursacht. Also steh ich da, warte auf den nächsten Bus, der in zehn Minuten kommt, setz mich hin, beiß in meinen Apfel. Den Bus hätte ich nehmen müssen, um meinen Zug zu bekommen. Der nächste Zug kommt 45 Minuten später. Das bedeutet warten. Ich entschließe mich spontan zu sein. Steige in den nächsten Bus der kommt, egal wo er hinfährt. Gesagt, getan. Ich lande in einer Seitenstraße in der Altstadt, vermute ich. Der Bus hatte seine Endstation erreicht. Und wie ich so durch die kleinen Gassen mit den unebenen Straßen wandere, merke ich: Ich bin gerade frei. Ich habe mich nicht an meine Routine gehalten, und so fühlt sich der Moment gerade zeitlos an. Drei weitere Stunden laufe ich ziellos durch den mir unbekannten Stadtteil herum. Ich frage nicht nach dem Weg. Er ist mir auch egal. Ich habe mich verloren in diesen Straßen, weil ich es brauchte.

Wir sitzen in meinem Wohnzimmer, haben es uns unter der Decke gemütlich gemacht. Sie erzählt mir diese Sachen bei denen wir beide dieses komische Gefühl haben. In den acht Jahren, in denen wir uns kennen haben wir uns sowas noch nie erzählt. Sie fängt an zu weinen. Ich umarme sie. Irgendwie sind wir an einen Punkt angelangt, an dem wir absolute Vertrautheit spüren. Bedingungslos und vollkommen. Wir verlieren uns in unser Gespräch und für diese wenigen Stunden, steht die Zeit still.

Manchmal verlierst du dich in Momenten. So ist es bei mir jedenfalls ab und zu. Es fühlt sich so an, als gäbe es nur diesen einen Moment und nur die Personen, die daran teilhaben. Die Welt steht still für einen Augenblick und Sorge wird zum Fremdwort. Du bist frei. Ich liebe es mich in Situationen zu verlieren.

Sie schläft in meinen Armen ein, das hat sie noch nie getan. Dass wir in einer anderen Stadt am Bahnhof sitzen und es halb fünf Uhr morgens ist macht den Moment nicht weniger besonders. Ob wir den Zug in 30 Minuten nach Hause nehmen, oder in 3 Stunden, ist uns völlig egal. Wir sind verloren im Jetzt

Montag, 14. Juli 2014

Inspiration: Geri Halliwell


Natürlich spreche ich jetzt nicht von der aktuellen Geri Halliwell. Meine Styleinspiration ist Ginger Spice 1996/1997. Während in diesen Jahren eher Posh oder Sporty meine Favoriten waren (weil die beiden brünett waren und ich halt auch), hat sich in den letzten Jahren Geri zu meinem Liebling entwickelt. 

Ihr Union Jack Kleid ist so legendär wie ihre roten Haare. Für mich ist sie eine Dolly Parton/Marilyn Monroe- Kombination, die aus einem Manga entsprang. Würde ich mich heute nochmal entscheiden müssen: Ich wäre Ginger Spice!


Sonntag, 13. Juli 2014

Wochenrückblick: Peace & Love




Diese Woche habe ich mir mal öfter gesagt, langsamer zu machen. Ich hab mich nicht mehr abgehetzt um zum Zug zu kommen, sondern habe, wenn es knapp war, auch mal den nächsten genommen. Habe mich auch mal bewusst auf die Couch gesetzt und für eine Stunde garnichts gemacht. Ich brauche immer mehr die Zeit zum durchatmen und verarbeiten. Ich nehme mir jetzt viel mehr Zeit für mich und meinen Freund, unserer Wohnung und dem allgemeinen Wohlbefinden. Letzte Woche habe ich mich gezwungen, das erste Mal seit Februar wieder feiern zu gehen, und als ich mich dann dorthin geschleppt habe, war es einfach nicht wie früher. Jetzt sehe ich diese Veränderung aber als etwas positives an. Mehr innere Ruhe für mich...

|Gesehen| American Beauty
|Gelesen| Vegan Magazin
|Gehört| The China Study Hörbuch
|Getan| Viel Sport
|Gegessen| Rieeeesen Portionen
|Getrunken| Das wird langweilig hier weil ich nur Wasser trinke
|Gedacht| Peace & Love
|Gefreut| über meinen tollen Freund
|Gelacht| über meinen tollen Freund^^
|Geärgert| darüber dass ich kein Outfitpost für euch habe und dieser Eintrag auch verspätet kommt
|Gewünscht| verstanden zu werden
|Gekauft| nichts
|Geklickt| auch nichts

Freitag, 11. Juli 2014

Playlist: Girl Power


Ich wurde nach feministischen Standard erzogen: Es gab niemals auch nur den Gedanken daran, etwas nicht leisten oder erreichen zu können, allein aus dem Grund, dass ich eine Frau bin. Hätte man mich mit sieben gefragt, was ich beruflich werden möchte, hätte ich typische Männerberufe aufgezählt: Arzt, Detektiv, Schalkespieler oder Bundespräsident. Hausfrau werden lag mir ganz fern. Aufgrund dessen stellte ich meiner Mutter auch immer die Frage, warum denn sie immer kocht und nicht mein Vater. 

Mit den Spice Girls entfachte in mir ein Feminismus-Wahn. Ich wurde im Mädchensein nochmal angefeuert. Jungs waren doof und auf dem Schulhof drehte ich ihnen die Finger um als Verteidigungsmethode.

Heute sehe ich das alles entspannter. Dennoch genieße ich auch die Momente in denen das passende Lied im Radio kommt und ich laut mitsingend ein großes, starkes Mädchen sein kann.